100 Prozent Memmingen

Altstadt wieder „raketenfreie Zone“. CRB-Antrag bestätigt.

Auch in diesem Jahr dürfen in der Memminger Altstadt keine Feuerwerkskörper der Klasse II abgebrannt oder abgeschossen werden. Dies hat der I. Senat des Stadtrats bei seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen. Aufgrund der guten Erfahrungen an Sylvester 2012/2013 wird nun eine entsprechende Allgemeinverfügung erlassen. Dies berichtete auch die Memminger Zeitung in ihrer Ausgabe am 11.11.2013.

Nicht bekannt oder nicht mehr in Erinnerung ist jedoch vielen Bürgern, dass dieser nun bewährten  „Sicherheitsentscheidung“ ein Antrag des CRB vorausging. Es war die Stadträtin Christiane Wilhelm, die am 8. Februar 2012 einen Antrag über ein „Verbot von Sylvesterböllerei“ in der Memminger Altstadt bei Oberbürgermeister Dr. Holzinger beantragte. Die Gründe sprachen einfach für sich: Zahlreiche denkmalgeschützte Häuser, eine sehr dichte Wohnbesiedlung, Luft- und Straßenverschmutzungen im gesamten Stadtgebiet. Der Antrag war überraschenderweise nicht nur im Sinne der betroffenen Hauseigentümer, sondern auch einer großen Anzahl von Memminger Bürger. An der zurückliegenden Jahreswende wurden lediglich drei Verstöße registriert und auch durch Bußgeld geahndet. Man kann deshalb durchaus von einer kleinen „Erfolgsgeschichte“ für die Sicherheit der Memminger Altstadt und deren Bürger sprechen.

Heribert Guschewski

Stellvertretender Vorsitzender des CRB

Der Zahn der Zeit nagt an den Memminger Kriegsgräber.

Wer heuer am 8. September 2013 anlässlich des „Tag des Denkmals“ an einer der beiden durch die CRB-Stadträtin  Sabine Rogg geleiteten Führungen auf dem Memminger Waldfriedhof teilnahm, konnte sich vor Ort selbst ein Bild machen, dass sich das besuchte Gräberfeld von den im Kriege in Memmingen verstorbenen Zwangs- und Kriegsgefangenen in einem sehr schlechten baulichen Zustand befinden. Während die Anlagen durch die Stadtgärtnerei von Memmingen liebevoll bepflanzt wurden, stellen die Grabsteine fast schon eine Gefahr dar. Dickes Moos überzieht die teilweise schief stehenden Grabsteine, die völlig verwitterten Inschriften sind leider kaum noch lesbar.

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