100 Prozent Memmingen

IKEA-Gespräch

Als erste Stadtratsfraktion Memmingens hatte der CRB eine Besprechung mit den Verantwortlichen des Memminger IKEA-Projekts. Hierbei nahmen nicht nur die Stadträte, sondern auch der Beirat des CRBs teil.  Dem CRB konnte bei dieser Besprechung seine Vorstellungen und Ideen einbringen. Neben der verkehrlichen Situation ging es ebenso um das Warenangebot sowie den Lärmschutz des angrenzenden Wohngebiets.

Zur Situation um die Anfahrt mit dem PKW machte die CRB-Stadtratsfraktion deutlich, dass auch die angrenzenden Straßen mit einbezogen werden sollten. Der Fahrradweg gehörte ebenso zur Fragestellung wie die Erreichbarkeit für Fußgänger aus dem Memminger Westen. Hierbei wurde eine Querungshilfe in Höhe des heutigen Gehwegs angedacht. Für den Fahrradverkehr aus dem Westen wurde auch eine Verlängerung der Unterführung beim Kreisverkehr angeregt.

Als Warensortiment wurde vom CRB ein größerer als der bisher angedachte Baumarkt mit 6000 qm Verkaufsfläche gefordert. Hierbei konnten die Verantwortlichen von IKEA bereits eine erste Stellungnahme abgeben, dass es vermutlich ein fast doppelt so großer Baumarkt werden könnte. Hierdurch müssten dann natürlich bei anderen Sortimenten die Fläche verkleinert werden, da die maximale Obergrenze von etwa 56.000 qm Verkaufsfläche nicht abgewichen werden darf. Ein Sortiment, welchem dem in der Altstadt ähnelt sah der CRB kritisch.

Die CRB-Stadträte machten klar, dass der Lärmschutz zur angrenzenden Wohnbebauung gegeben sein muss. Wenn möglich sollte hierbei sogar eine Verbesserung durch die erhöhte Lärmbelästigung mit der Buxheimer Straße erreicht werden. Auf keinen Fall dürften an die Fassade so gestaltet werden, dass Schall reflektiert wird. Die Fassade der Fachmärkte müssen dahingehend gestaltet werden, dass jeglicher Lärm absorbiert wird.

Findlinge am Straßenrand

Sie sind am Wegesrand zu finden, jedoch auch bei Ein- und Ausfahrten. Findlinge bzw. größere Steinbrocken sollen den Straßenrand sichern und somit das städtische Eigentum vor Beschädigungen schützen, was auch wichtig und richtig ist. Jedoch stellt sich an vielen Stellen die Frage, ob der Einsatz solcher Findlinge wirklich sinnvoll ist oder ob nicht auf andere Sicherungsmaßnahmen zurückgegriffen werden müsste. 

Nach Einschätzungen des Stadtrates Thomas Mirtsch sollten vermehrt anstatt Findlingen Pfosten verwandt werden. Wenn man auf Findlinge zurückgreifen möchte, was zum Teil aufgrund der Optik sinnvoll wäre, sollten diese eine Höhe von mindestens 50-60 cm haben, damit diese auch gut sichtbar sind. Gerade im Herbst bei tiefstehender Sonne oder im Winter bei liegendem Schnee können diese Steinbrocken übersehen werden und führen so oft zu nicht unerheblichen Schäden am KFZ. 

Ein Beispiel findet sich an der Feuerwehrzufahrt Waldbottweg/Buxheimer Straße, an welcher Stadtrat Mirtsch wohnt. Hier ist häufig ein Überfahren des vorhandenen Findlings zu beobachten, weshalb Stadtrat Mirtsch sich bereits seit September 2014 an das Bauamt wandte, mit der Bitte, den Straßenstreifen wegen entstandener Schäden mit Begrenzungen zu versehen. Dies wurde im September 2014 auch prompt durch Findlinge erledigt. In der Folge übersahen jedoch viele KFZ die ausgelegten Findlinge, weshalb Stadtrat Mirtsch bereits einen Monat später um Pfosten als Begrenzung beim Bauamt warb. Hier wurde er vom zuständigen Mitarbeiter immer wieder vertröstet. 

Am 7. November 2015 wurde Stadtrat Mirtsch nun Zeuge eines neuerlichen überfahrens und daraufhin sich anschließenden Aufbockens eines weiteren KFZ, weshalb dieser bereits am 12. November 2015 bei Oberbürgermeister Holzinger direkt um Entfernung der Findlinge und Einschlagen von Pfosten zur Straßensicherung warb. Es darf gespannt gewartet werden, ob ein Umdenken der Stadtverwaltung hier stattfinden wird. 

Stadtrat und stellvertretender Vorsitzender CRB Thomas Mirtsch

Nachtrag

In der Zwischenzeit wurden nun die Findlinge an dieser Stelle durch Pfosten ersetzt. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an die verantwortlichen der Stadtverwaltung!

Ganzjahresbad für Memmingen – eine (un)-endliche Geschichte

Um Missverständnisse von vornherein auszuschließen, möchte ich eingangs klarstellen, dass u.a. die notwendigen Sanierungsmaßnahmen mehrerer Memminger Schulen oder die Finanzierung der Klinikerweiterung selbstverständlich Priorität genießen. Wenn jedoch, wie bei den jeweiligen Stadtrundgängen durch die Grünen-Spitzenkandidatin Corinna Steiger (MZ vom 13. Februar) und den ÖDP-Spitzenkandidaten Prof. Dr. Dieter Buchberger (MZ vom 12. Februar) unisono kundgetan wird, dass sie sich mit ihren Parteien in der Bäderfrage mittlerweile für Sanierungen des in die Jahre gekommenen Freibades und des ebenfalls bereits etwa 50 Jahre alten Hallenbades – anstelle eines Neubaus eines kombinierten Ganz-jahresbades aussprechen – frage ich mich, ob hier nicht weiter  an der Zukunft vorbei geplant wird. 

Ich bezweifle, dass sich eine – insbesondere aufgrund ihrer veralteten Technik – erforderliche Generalsanierung der beiden Bäder  in einem vertretbaren Kostenrahmen bewegen wird. „Scheibchenweise“ einzelne Sanierungsmaßnahmen durchführen, hieße dagegen „Löcher stopfen“ – um den laufenden Badebetrieb zu sichern, so lange es noch geht. Zu befürchten steht, dass die „Sportstadt Memmingen“ dadurch mittelfristig ihre Bäder nicht saniert haben, sondern eher ohne solche dastehen könnte.

Ein Badesee am Stadtweiher – hier gab es früher mal eine Müllhalde - würde, wie vom Spitzenkandidaten der ÖDP gefordert, außerdem die defizitäre Lage der Memminger Bäder lediglich verschärfen.

Der separate Betrieb zweier alter, mehr oder weniger sanierter Bäder dürfte insbesondere unter dem Gesichtspunkt  heutiger energetischer Bauweisen und Einsparmöglichkeiten deut-lich unwirtschaftlicher sein wie modernes, kombiniertes Frei- und Hallenbad. 

Die aus der Luft gegriffene Behauptung der Spitzenkandidatin der Grünen, dass nach einem Bäderneubau die Eintrittspreise „wahnsinnig“ steigen würden, könnte ich nur nachvollziehen, wenn das Projekt an einen privaten Investor vergeben werden würde.

Wie es gehen könnte, mittelfristig ein familienfreundliches- und schwimmsportgerechtes Ganzjahresbad bei durchaus moderater Preisgestaltung zu bauen, zeigt ein Blick in die oberfränkische Stadt Bamberg. Hier haben die Stadtwerke als Betreiber mit dem „Bambados“ ein Kombibad in einer ökologisch zukunftweisenden Bauart, sowohl mit einem Familien-konzept, als auch barrierefrei erstellt.      

Max Halder

CRB-Stadtratkandidat

Buxheimer Straße - Straßenrandstreifensicherung

Die Buxheimer Straße wurde zwischen dem Europastraßenkreisverkehr und der Stadtgrenze in Richtung Buxheim vor wenigen Wochen mit einem neuen Asphaltbelag versehen. Bei dieser Baumaßnahme wurde auch der Straßenrandstreifen mit erneuert und mit Erde verdichtet. Auf der Seite von der Firma Sportplatzbau Kutter wurde der Straßenrandstreifen mit "Findlingen" gesichert. So wird dort eine Überfahrt verhindert. Auf der anderen Straßenseite wurde jedoch nichts unternommen, um eine Überfahrt zu verhindern. So ist es dort Gang und Gebe über diesen Straßenrandstreifen zu fahren. Auf Dauer wird so die noch neue Straße nicht nur dauernd verschmutzt, sondern auch an den Seiten brüchig. Daraus resultiert eine noch höhere Lärmbelästigung für Anwohner, als sie derzeit mit pro LKW durchschnittlich zwischen 75-90 Dezibel jetzt schon gegeben ist. Die Stadt wurde daher von Stadtrat Thomas Mirtsch aufgefordert, schnellstens Abhilfe zu schaffen und auch die andere Straßenseite mit Findlingen oder ähnlichem auszustatten, so das die Buxheimer Straße länger hält und somit nicht nach kurzer Zeit wieder auf Kosten der Memminger Steuerzahler erneuert werde muss. 

 

Es freut uns, das bereits jetzt Straßenbegrenzungspfosten gesetzt wurden und Findlinge ausgelegt wurden. An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an den Bauhof und das Tiefbauamt für die schnelle Erledigung!

 

Parksituation Klinikum

Problematische Verkehrslage rund um das Memminger Klinikum

Seit Jahren verschärft sich die Verkehrssituation rund um das Memminger Klinikum kontinuierlich weiter, zum Ärger von Besuchern, Anwohnern und Bediensteten.  Die Gründe liegen auf der Hand, werden aber offenbar nicht von allen wahrgenommen oder auch von einigen Stadtverantwortlichen schlichtweg ignoriert. Die Vorstandschaft des Christlichen Rathausblockes Memmingen hat sich deshalb entschlossen, den Oberbürgermeister unserer Stadt Memmingen konkret mit einem Schreiben auf die derzeitigen Verhältnisse aufmerksam zu machen. Auch wenn eine sofortige Veränderung nicht realisiert werden kann, so soll doch eine Umdenk- oder Planungsphase damit angestoßen werden. 

Christoph Steinlehner u. Heribert Guschewski

Vorsitzender und Stellvertretender Vorsitzender des CRB

--> Das Schreiben an den Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger als PDF-Dokument (500KB)